An den Ursachen ansetzen

 

Was und wie wir essen haben wir selber in der Hand. Versorgen wir uns mit naturbelassene frischen Nahrungsmittel aus dem Bioladen die unserem Körper die Inhaltsstoffe zur Verfügung stellen die er braucht um gesund zu bleiben oder um sich reparieren zu können, dankt er uns das mit Wohlbefinden.

Kauen wir jeden Bissen sorgfältig zu Brei (fast flüssig), entlasten wir damit unsere Organe wie Leber, Magen Bauchspeicheldrüse und Darm immens, wir bekommen keine Blähungen haben auch kein Völlegefühl unser Darm funktioniert so wie er soll.

Noch ein weiterer Grund ist: wir essen zuviel, gerade wenn wir in Eile sind und schlingen bemerken wir nicht mehr unser Sättigungsgefühl, das uns zeigt dass der Magen voll ist und wir eigentlich genug haben. Wird der Magen ständig überladen müssen die Organe umso mehr Enzyme produzieren und sind irgendwann so überlastet, dass sie das nicht mehr ausgleichen können. Die Folge ist, es kommt zu Beschwerden wie Völlegefühl, Sodbrennen, aufgeblähter Oberbauch. Gerade wenn es unserer Leber zuviel wird, die im übrigen eine ganze Menge leisten muss in unserem Körper (die Produktion des Gallensaftes der die Fettverdauung regelt, Alkoholabbau, Giftstoffe und Medikamentenabbau, außerdem dient sie als Katalysator für viele Stoffwechselvorgänge und ist auch in der Lage überschüssiges Histamin abzubauen, wenn die Diaminoxydase in ihrer Produktion geschwächt ist.

Häufig essen wir zu viele Fertigprodukte die oft zerkocht sind und unseren Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Dies führt ebenfalls zu Beschwerden. Fette oder stark angebratene Gerichte belasten unsere Leber zusätzlich. Wir bekommen als Resultat Sodbrennen, weil der Magen versucht diese Belastung mit Magensäure zu kompensieren.

Weil die Leber oft am Rande ihrer Kapazität steht, versucht die Schulmedizin dieses Problem mit H2 Blockern (Ranitic, Ranitidin) oder gar H3 Blocker, die als Protonenpumpenhemmer wie (Omeprazol, Pantozol) sogar ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind, zu lösen. Es werden allerdings wieder nur die Symptome unterdrückt!

Die Leidtragende ist unsere Leber, weil sie das fettige Essen verdauen muss, sondern weil sie auch die vielen Giftstoffe entsorgen muss. Wundert Ihr Euch jetzt immer noch, dass wir krank werden?

Es gibt noch viele andere Lebens- und Genussmittel, die unsere Leber stark belasten – Alkohol ist das größte Gift, auch wenn man uns immer weiß machen will, dass Alkohol in Maßen sogar gesund sein kann. Kaffee mit viel Röststoffen belastet unsere Leber zusätzlich, alternativ könnte man hier auf einen röststoffarmen Kaffe umsteigen wie Albert´s Supremo oder den Chi-Cafe Balance der aus grünen Kaffebohnen, Guarana, Ginseng und Granatapfel hergestellt wird. Rauchen, geräucherte Speisen die noch zusätzlich mit Nitritpökelsalz und anderen chemischen Zusätzen versetzt werden sind ebenso schädlich.

Versteht Ihr jetzt was ich euch sagen will? Jeder einzelne hat es ein Stück weit selbst in der Hand, wie er mit seinem Körper umgeht. Natürlich spielt unsere genetische Veranlagung eine große Rolle. Es gibt natürlich auch total robuste Typen, die alles in sich“ reinschaufeln“ können ohne irgendwelche Verdauungsprobleme zu bekommen, das ist aber nicht die Regel.

Ich weiß, dass sich viele Betroffene sehr bemühen sich „gesund zu  ernähren“ dabei kann man da halt leider auch eine Menge falsch machen. Wer sich zum Beispiel mit viel Roh,- oder Vollkornkost ernährt (die gesund ist solange sie richtig verstoffwechselt wird) läuft oft Gefahr, dass er damit sein Verdauungssystem auf die Dauer überfordert.

Hier könnte man den Körper mit“ Verdauungsenzym“ von biolabor oder den „Oligase600“ wunderbar unterstützen.

Was tun wir, damit wir unseren Darm ins Gleichgewicht bekommen und danach auch weiterhin gesund bleiben ?

Je nachdem inwieweit das Verdauungssystem bei jedem einzelnen geschwächt ist, muss man unterschiedlich ansetzen. Bei jemanden der sein Verdauungssystem fast „komplett an die Wand gefahren hat“ der reagiert ohnehin stark auf histaminhaltige oder freisetzende Speisen, egal ob er eine diagnostizierte Histaminintoleranz hat oder nicht. Von daher macht meiner Meinung nach dieser Test, bei dem der DAO Wert bestimmt wird, nicht wirklich viel Sinn.

Wenn eine HIT diagnostiziert wird, dauert das meist etwas länger bis sich der Körper erholt, manchmal muss man halt mit Einschränkungen leben. Nichts desto trotz kann man ohnehin die Histaminintoleranz nicht gezielt bekämpfen, wie leider viele Betroffene oft glauben. Mit Antihistaminika (Lorano, Ceterizin, Telfast) wird lediglich das Histamin im Körper angedockt und ausgeschieden, aber an der Ursache ändert sich hierbei genauso wenig, den  die DAO funktioniert dadurch auch nicht besser. Im Gegenteil, ich wisst bestimmt was ich euch jetzt sagen will: ganz genau, die Leber muss die Gifstoffe wieder entsorgen.

Daosin, das aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen gewonnen wird, wird oft für den Abbau von Histamin im Körper verwendet, es funktioniert aber nur unter bestimmten Bedingungen im Körper, von daher hilft das bei manchen Menschen richtig gut, andere merken überhaupt nichts davon und es gibt auch Betroffene die das schlichtweg überhaupt nicht vertragen.

Der einzige Weg, der wirklich hilft ist anhand der Beschwerden und der Konsistenz und Farbe des Stuhlganges zu erkennen, wo es hakt.

Um die Leber zu unterstützen helfen  bei der Fettverdauung Artischockenpräparate, für die Leberzellregenerierung Mariendistelpräparate. Diese gerne auch in Kombination mit Desmodium. Der Magen lässt sich gut mit Nux Vomica Globuli behandeln. Hat die Bauchspeicheldrüse ein Problem, helfen sehr gut „Nortase“ pflanzliche Bauchspeicheldrüse Enzyme. Wichtig ist, dass diese 3 Organe wieder richtig arbeiten bevor man den Darm saniert. Stimmt nämlich die Vorverdauung von Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse nicht, kann man den Darm sanieren so oft man will, er wird immer wieder durcheinander geraten: der Darm besteht aus vielerlei Mikroorganismen wie Bifido- und Lactobazillenstämme, Streptokokken, Enterocokken, Coli-Bakterien, Pilzen etc.

Auch hier ist es wichtig dass das Gleichgewicht dieser Mikroorganismen in Balance ist. Stimmt zum Beispiel die Vorverdauung durch Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse nicht, gehen nicht nur die im Dünndarm befindlichen Enzyme kaputt, sondern die Mikroorganismenflora gerät auch  aus dem Ruder. Der Nahrungsbrei beginnt zu gären, es kommt zu Fäulnisprozessen, Giftstoffe und Alkohole entstehen dabei, die wiederum unsere Leber rückverstoffwechseln muss. Heftige Blähungen, Durchfall oder Verstopfung können die Folge sein.

Auch hier gilt es den Darm wieder in sein natürliches Gleichgewicht zu bringen, da gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte sowie Probiotik, pflanzliche und mineralische Präparate. Fast alle Krankheiten führen mehr oder weniger auf ein nicht intakten Darm zurück!

Das Immunsystem ist nicht ganz unbeteiligt, gerade wen die Darmflora durcheinander ist, beginnt das Immunsystem mit Überreaktionen zu reagieren. Unser Immunsystem sitzt übrigens in der Darmwand und gilt als Schutzbarriere für unerwünschte Erreger wie Viren oder Keime. Gerade wenn dieses geschwächt ist und unerwünschte Stoffe in unseren Körper gelangen kommt es zu Beschwerden. Aber auch für unseren Körper gesunde Lebensmittel wehrt es dann ab, weil es nicht mehr unterscheiden kann, ob es uns gut tut oder nicht. So entwickeln sich Allergien!

An alle Betroffenen und Leidensgenossen: wenn Ihr die Sache richtig angeht, bekommt Ihr das wieder hin! Inzwischen erfreue ich wieder mich an einem Erdbeer- und Rhabarberkuchen, Bananen, Orangen, gelben Tomaten, Sushi, vertrage aufgewärmte Fleischgericht die 2-3 Tage im Kühlschrank gelagert wurden – all das bereitet mir inzwischen keine Probleme mehr.

Ihr seht, Vieles ist machbar!

Ich habe viel ausprobiert, recherchiert von HP´s gelernt und im Laufe der Jahre viele Erfahrungen von anderen Betroffenen mitbekommen, die ich gerne an Euch weiter geben möchte.

Meldet Euch, per Mail oder telefonisch ich stehe Euch mit Rat und Tat zur Seite!