Grundregeln

.
• Zum Essen Zeit lassen und jeden Bissen gründlichh kauen, möglichst zu Brei!
• Nicht später als 18.30 Uhr Abendessen, nur leichte Kost am Abend, der Magen sollte leer sein wenn man zu Bett geht
..damit die Leber volle Kapazität hat für ihre Stoffwechselvorgänge (Entgiftung!)
• Lebensmittel möglichst frisch verzehren
• keine überreifen Lebensmittel, keine Konserven und Fertigprodukte!
• Hygienisch einwandfreie Lebensmittel konsumieren
• Keine Lebensmittel essen, die mit Mikroorganismen versetzt sind (also z.B. Sauerkraut, gereifter Käse etc.)
• keine gekochten Speisen wieder aufwärmen, insbesondere keine mit einem hohen Eiweißgehalt, wie Fleisch oder Fisch.
.. Getreide wie Quinoa, Reis, Hirse, Bulgur und Nudeln ohne Ei können verschlossen im Kühlschrank 1-2 Tage aufbewahrt werden.
.. Diese Nahrungsmittel sollten aber die Ausnahme bleiben!
• Fisch und Fleisch vor der Zubereitung immer gut wässern, weil Histamin wasserlöslich ist.
• Naturbelassene Nahrungsmittel verwenden, idealerweise aus dem Bioladen oder vom Wochenmarkt.
..Günstigere Varianten findet man in den Supermärkten, viele haben Bioprodukte in ihrem Sortiment.
.

Achtung:

Histamin ist thermostabil, das heißt es kann weder durch erhitzen noch durch einfrieren zersetzt werden. Lediglich die Histaminbildung wird beim kochen oder  durch einfrieren verhindert.

.
Möglichst keine Medikamente verwenden, viele veranlassen den Körper Histamin frei  zu setzten oder blockieren dessen Abbau.

Chronischer Stress ist neben einer verkehrten Ernährung mit der Hauptauslöser für  eine Histaminintoleranz. Histamin ist ein Stresshormon und wird in solchen Situation ungebremst ausgeschüttet. In besonders heftigen Stresssituationen, greift dann auch die histaminarme Ernährung alleine nicht mehr, der Körper ist dann mit diesem Übermaß an Histamin so überfordert,  so dass es trotz histaminarmer Ernährung zum Symptomen und Beschwerden kommen kann. Deshalb bitte nicht wundern!
.

Bewegung ist das, was uns gut tut!

Unbedingt mindestens 30 Minuten am Tag etwas für sich tun, egal ob spazieren gehen, walken, joggen, tanzen, Tischtennis spielen, Bodengymnastik, Bauchtanz, Gerätetrainig usw. Hauptsache bewegen, denn wenn wir uns bewegen, wird unser Darm angeregt, besser zu arbeiten und sich zu regenerieren.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.